Sonnenflecken
Aktuell befinden wir uns im 25 Sonnenflecken-Zyklus.
Die überraschendste Information ist, dass wir das solare Minimum wahrscheinlich noch nicht überschritten haben. Die Wissenschaftler prognostizieren ein Sonnenfleckenminimum für April 2020 mit einem Unsicherheitsbereich von +/- 6 Monaten. Außerdem sind sich die Experten einig, dass der Sonnenfleckenzyklus 25 eine durchschnittliche Intensität haben wird mit einer Sonnenfleckenzahl (SSN) von etwa 115. Das voraussichtliche Maximum wird im Juli 2025 (+/- 8 Monate) erwartet. Zyklus 25 wäre demnach von einer durchschnittlichen Intensität und ähnlich wie Zyklus 24.
Aktuelle Webseite für Sonnenflecken: http://spaceweather.com
Sonnenaktivitäten über Satellit NOAA: http://www.swpc.noaa.gov
Der Komet 24P/Schaumasse
Der kurzperiodische Komet 24P/Schaumasse ist ein Objekt des Morgenhimmels. Im Laufe des Monats zieht er vom Sternbild Bärenhüter weiter in den Kopf der Schlange. Er ist rund eine Magnitude schwächer als erwartet und sinkt im Laufe des Februars von 11 mag auf 12 mag. Interessant ist die Begegnung des Schweifsterns mit dem Kugelsternhaufen Messier 5 in der letzten Februarwoche. Schaumasse zieht in einem Abstand von fünf Grad nördlich am Kugelsternhaufen vorbei.
Der Komet C/2024 E1 (Wierzchos)
Der Komet C/2024 E1 (Wierzchos) taucht in der letzten Februarwoche im Sternbild Walfisch wieder in der Abenddämmerung auf und steht zu diesem Zeitpunkt sehr niedrig über dem südwestlichen Horizont. Aufgrund seiner geringen Elongation zur Sonne und mit einer scheinbaren Helligkeit zwischen 9. und 10. Größenklasse, ist der Schweifstern nur in mittleren Teleskopen beobachtbar.
Die Februar-Eta-Draconiden
Die Februar-Eta-Draconiden wurden erst vor relativ kurzer Zeit als neuer Meteorstrom nachgewiesen. Sie sind zwischen dem 2. und 5. Februar aktiv. Ihr zirkumpolarer Radiant befindet sich in der Nähe von Eta Draconis, bei RA = 240° und Dek = +61°, und steht in der Morgendämmerung etwa 70° hoch über dem Horizont. Daher ist es ratsam, in den Stunden nach Mitternacht bis kurz vor Beginn der Morgendämmerung nach Meteoren dieses Stroms Ausschau zu halten. Zum Zeitpunkt des Maximums sind nur wenige Meteore sichtbar, die mit einer Geschwindigkeit von 31 Kilometern pro Sekunde in die Atmosphäre eindringen und daher eher langsame Sternschnuppen erzeugen. Im Jahr 2011 wurden bis zu 13 Meteore pro Stunde beobachtet. Ein Ursprungskörper der Februar-Eta-Draconiden ist nicht bekannt.
Datengrundlage: https://astrofan80.de/html/sky.html