Das geballte Wissen zum Thema Astronomie und Kosmos.

Momentan ist das Astro-Lexikon im Aufbau, bisher befinden sich jedoch schon diverse Begriffe in unserer Datenbank.
In nächster Zeit werden vermehrt Begriffe rund um das Themen Astronomie und Kosmos aufgenommen.

Wenn Sie noch weitere Astro-Fachbegriffe haben senden Sie uns eine Nachricht. Wir werden Ihren Begriff versuchen zu erörtern und in das Lexikon einfügen.

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Fackeln;   Falsches Kreuz;   Fernrohr;   Fernrohr (2);   Fernglas-Objekte;   Fernrohr - Montierung;   Filter;   Flares;   Flare-Sterne;   Fische;   Fluchtgeschwindigkeit;   Frühlingspunkt;   Fokalebene;   Füchschen;   F-Sterne;  

 

 

 

Fackeln

Bereiche in der Photosphäre oder Chromosphäre der Sonne, die heisser und heller sind als die Umgebung. Die Temperatur in diesem speziellen Bereich liegt über der normalen Oberflächentemperatur.


Falsches Kreuz

Eine Konstellation am Südhimmel, die dem Kreuz des Südens ähnelt. Die Sterne sind etwas schwächer als die des echten, aber es ist ausgedehnter, und somit ein bisschen auffälliger.


Fernrohr

[telescope] Sternbild am Südhimmel. Es wurde 1752 von Lacaille eingeführt und liegt zwischen Schütze und südlicher Krone. Der hellste Stern, alpha Telescopii, ist vom Spektraltyp B3 und etwa 185 pc entfernt. Er hat nur eine scheinbare Helligkeit von 3.5 mag.


Fernrohr (2)

Astronomisches Instrument, das mit Hilfe von Linsen oder Spiegeln, Himmelsobjekte heller und grösser abbildet, als sie dem blossen Auge erscheinen.


Fernglas-Objekte

Fernglasobjekte: 

m Scorpii - ein Doppelstern
M 4 - ein Kugelsternhaufen
M 6 (Schmetterlingshaufen) - ein offener Sternhaufen
M 7 - ein offener Sternhaufen


Fernrohr - Montierung

Schon wer mit einem Fernglas aus der freien Hand die Landschaft betrachtet, wird eine starke Bildunruhe beobachten, ausgelöst durch das mitvergrösserte Zittern der Hände und Arme. Was aber bei acht- oder zehnfacher Vergrösserung möglicherweise noch wenig stört, macht ein Fernrohr mit vielleicht hundertfacher Vergrösserung praktisch unbrauchbar. Nicht einmal ein Aufstützen der Arme auf eine Mauer reicht hier aus, um eine schwingungsfreie Beobachtung zu gewährleisten: Das Fernrohr muss auf ein Stativ montiert werden, das so stabil sein sollte, dass es nicht schon bei der leisesten Erschütterung in Schwingung gerät. Doch jetzt zeigt sich ein anderes Handikap. Wenn das feststehende Fernrohr auf einen bestimmten Punkt am Himmel ausgerichtet ist, sieht man schon bald, dass das fixierte Objekt , der Mond, ein Stern oder auch ein Planet, ziemlich rasch aus dem Gesichtsfeld wandert. Die Drehung der Erde wird nämlich beim Blick durch ein Fernrohr mit zunehmender Vergrösserung immer schneller sichtbar. Will man ein Objekt längere Zeit beobachten, muss das Fernrohr dieser scheinbaren Himmelsdrehung nachgeführt werden, elektrisch oder auch von Hand. Das Stativ muss eine veränderbare Ausrichtung des Fernrohres zulassen, so dass man jeden Punkt am Himmel "erreichen" kann. Dies ist auf zwei verschiedene Weisen durchführbar. Jedesmal gehört dazu ein Achsenkreuz mit zwei aufeinander senkrecht stehenden Drehachsen.


Filter

Ein optisches Element, welches nur einen bestimmten Anteil des elektromagnetischen Spektrums passieren lässt. Ein B-Filter ist beispielsweise nur für blaues Licht durchlässig, andere Farben werden abgeblockt. Farbige Sonnenbrillen sind ebenfalls Beispiele für Filter, respektive Farbfilter, ebenso wie eine Reihe von Filtern für die Fotografie.
In der Astronomie werden Filter sehr häufig eingesetzt. Sie begründen das Feld der (Farb)Photometrie. In der Regel werden Standardfiltersätze eingesetzt. Neben diesen, meist breitbandigen Filtern, sind auch sogenannte schmalbandige Filter im Gebrauch, die nur einen ganz engen Bereich des elektromagnetischen Spektrums durch lassen. Solche Filter werden zum Beispiel eingesetzt, um bestimmte Objekte zu suchen, die sogenannte spektrale Features aufweisen. Dazu gehören die Planetarischen Nebel.


Flares

Bei den Flares der Sonne (oder eines Sterns ) handelt es sich um plötzliche Strahlungsausbrüche in den äusseren Schichten, die einige Minuten bis einige Stunden dauern können. Dabei wird von der Gammastrahlung bis zu den Radiowellen verstärkt Strahlung beobachtet. Auch energiereiche atomare Partikel (Elektronen, Protonen, Heliumkerne) können emittiert werden.


Flare-Sterne

[flare stars] Sterne, die ähnliche Phänomene wie die von der Sonne bekannten Flares und Sonnenflecken haben. Die durch die Flecken und Flares hervorgerufenen Helligkeitsvariationen der Sternoberfläche bewirken zusammen mit der Sternrotation Helligkeitsänderungen des Sterns. Da Flares und Flecken durch Magnetfelder hervorgerufen werden, kann man diese Phänomene durch Messung der Lichtpolarisation nachweisen (Zeeman-Effekt).


Fische

[Pisces] Sternbild auf der Nordhalbkugel, in der Ekliptik.


Fluchtgeschwindigkeit

Als Fluchtgeschwindikeit v bezeichnet man diejenige Geschwindigkeit, die mindestens erreicht werden muss, um aus einer bestimmten Entfernung von der Mitte eines Planeten oder Sonne der Masse M dessen Schwerkraft zu überwinden. Das bedeutet, dass er mit der Fluchtgeschwindigkeit als Startgeschwindigkeit nie mehr zum Planeten zurückzufallen wird.


Frühlingspunkt

Schnittpunkt der aufsteigenden Ekliptik mit dem Himmelsäquator; steht die Sonne im Frühlingspunkt, beginnt auf der Nordhalbkugel astronomisch der Frühling. Infolge der Präzession verschiebt sich der Frühlingspunkt entlang der Ekliptik..


Fokalebene

Jeder Brennpunkt eines Fernrohr- oder Fotoobjektives liegt in der Fokalebene. Sie liegt bei den meisten Fernrohrtypen rechtwinklig zur optischen Achse, stellt jedoch meist keine Ebene dar, sondern ist mehr oder weniger gekrümmt.


Füchschen

Sternbild am Südrand des Sternbild Schwan mit lateinischem Namen Vulpecula und der Abkürzung Vul). Der hellste Stern ist alpha oder 6 Vulpeculä, ein schwacher Stern von 4.4 mag von Spektraltyp M1.


F-Sterne

Sterne vom Spektraltyp F. Effektiv-Temperatur im Bereich von 8000 K. Balmerlinien des Wasserstoffs sind noch deutlich sichtbar, dazu kommen die Linien von Metallen. Masse um die 2 Sonnenmassen.